Kalenderblätter
NVA - Interessengemeinschaft Halle/Saale
NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
denn der bürgerliche Staat hat nicht die Wirtschaft, sondern umgekehrt die kapitalistische Wirtschaft hat den Staat. Als Machtapparat der Besitzenden kann dieser sich nur zu deren Vorteil einsetzen auf Kosten der produzierenden und konsumierenden breiten schaffenden Volksmassen.“Ihre Rede gipfelte im Aufruf an alle Werktätigen, ich in einem einheitlichen antifaschistischen Block zusammenzuschließen.Ihre Urne wurde in der Nekropole an der Kremlmauer in Moskau auf der rechten Seite im Grab Nummer 44 beigesetzt. Stalin selbst trug die Urne zur Beisetzung. Sie ist neben Otto Strupat (1893–1921), Oskar Hellbrück (1884–1921) und Fritz Heckert (1884–1936) eine der wenigen Deutschen, die an der Kremlmauer bestattet wurden. Ihr Gehirn wurde wie das Lenins und Majakowskis im Moskauer Institut für Hirnforschung aufbewahrt. Die UdSSR ehrte sie zum 100 Geburtstag 1957 mit einer Sonderbriefmarke.In der DDR wurde Clara Zetkin zu einer der historischen Leitfiguren für ihre Rolle als Frauenrechtlerin und Verbündete der Sowjetunion. Der Demokratische Frauenbund Deutschland (DFD) widmete ihr zum XI. Bundeskongress 1982 eine
Herzlichen Glückwunsch allen Frauen zu diesem Ehrentag! Zugleich ehren wir an diesem Tag eine Frau, deren Leben und Wirken eng mit dem Kampf für Frauenrechte, für Frieden, gegen Krieg und gegen Faschismus verbunden ist Clara Zetkin! Ein starke Frau
Paradefahne mit Ehrenbanner. Straßen und Schulen trugen ihren Namen. In der Hauptstadt der DDR, Berlin hieß seit 1951 die auf das Reichstagsgebäude zulaufende Parallelstraße zu Unter den Linden nach ihr. Weitere Straßen, Plätze und Schulen trugen in der DDR ihren Namen. Nach der deutschen Wiedervereinigung setzte der Berliner Verkehrssenator Herwig Haase (CDU) im August 1993 eine Unabhängige Kommission zur Umbenennung von Straßen ein, die empfahl, keine Straßen mehr nach Zetkin zu benennen: Sie sei eine „überzeugte Anhängerin Lenins“ gewesen, habe die  „Parteidiktatur der Bolschewiki“ verteidigt und Stalins Sowjetunion als „das politische und gesellschaftliche Vorbild Deutschlands“ angesehen. 1995 wurde die Clara-Zetkin-Straße in Dorotheenstraße zurückbenannt. Eine ehrenvolle Verneigung vor allen Frauen und besonders vor Clara Zetkin durch Oberstleutnant a. D. Gerold Möller