Kalenderblätter
NVA - Interessengemeinschaft Halle/Saale
NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
Das schönste Gesicht des Sozialismus Unsere Katharina Witt feiert ihren 60.
Egal, wie, Katharina bleibt in unserer Erinnerung und eine von uns.. So sieht es Major der NVA, Thomas Engelhardt
Olympiasiegerin Calgary, Canada, 27. Februar, 1988
1994 in Lillehammer mit ihrer Erfolgstrainerin Müller
Katarina Witt in der Kür als Carmen
Witt wurde 1965 in Staaken im Bezirk Potsdam geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Eislaufen, mit acht Jahren besuchte sie die Kinder- und Jugendsportschule in Karl-Marx-Stadt und absolvierte mit elf Jahren sensationell ihren ersten Dreifachsprung. Ab 1977 trainierte sie unter Jutta Müller beim SC Karl-Marx-Stadt. Ihr Leistungswille, ihre charmante Art und ihre sportliche Leistungsfähigkeit machten sie sehr schnell zum Liebling des sportbegeisterten DDR-Publikums. Noicht zuletzt als die “Carmen auf dem Eis“ eroberte sie sich auch die Herzen der nicht eingefleischten „Kufenanhänger. Sie war „unsere Kathi“. Ihre sportliche Bilanz war aufsehenerregend
Ergebnisse DDR BRD Wettbewerb/Jahr 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1994 Olympische Winterspiele 1. 1. 7. Weltmeisterschaften 10. 5. 2. 4. 1. 1. 2. 1. 1. Europameisterschaften 14. 13. 5. 2. 1. 1. 1. 1. 1. 1. 8. DDR-Meisterschaften 3. 2. 1. 1. 1. 1. 1. 1. 1. 1.
Selbstredend, dass sie sich dadurch höchsten Respekt und deutliche Anerkennung auf allen Ebenen des öffentlichen Lebens der DDR erwarb. Unvergesslich, ihr Auftritt als Carmen in Calgary und das Kopf an Kopf Ringen um den Titel. Um so rigoroser die Abrechnung mit ihr im Gesamtdeutschland. Während sie einerseits noch für die BRD in Lillehammer auf dem Eis stand und bei den Deutschen Meisterschaften 2. geworden war, das Sportdeutschland sich mit ihr schmückte, lies die politische und mediale Abrechnung nicht auf sich warten. „SED-Ziege“, Aushängeschild von Honecker, Stasi-Schelte, Liebling der SED-Führung, Priviliegien sowieso. Das ganze Programm also…. Selbst 2025 hebt das ZDF hervor, sie hatte Priviliegien wie „ einen Privat-Pkw, eine eigene Wohnung“ . (Ich übrigens auch….) Nicht falsch verstehen, natürlch erhielt sie besondere Wertschätzung, aber gäbe es vergleichbare BRD-Sportler - wäre es da anders? Etwa kein Bundespräsident mit Orden und Lobeshymne? Weniger bekannt (warum wohl), 2005 initiierte sie die Katarina Witt-Stiftung. Die Gesellschaft hilft unter dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen“ vorwiegend Kindern auf den Gebieten der Katastrophenhilfe, medizinischen Versorgung und Sportförderung.