© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
Oberst a. D. Jürgen Hartmann erinnert sich!
Als Mitglied einer Militärdelegation der NVA der DDR
unter Leitung von Generaloberst H. Stechbarth
in die Republik Österreich vom
24.06.1985 bis 29.06.1985
Im
Frühjahr
1985
war
ich
zu
einer
Dienstbesprechung
im
Stab
der
11.
MSD
und
hatte
mich
beim K
-
11.
MSD,
Oberst
Klaus
Wiegand,
zu
melden.
Hier
eröffnete
er
mir:
"Du
fliegst
mit
dem
Chef
der
LaSK
nach
Österreich.
Stelle
Dich
darauf
ein".
Für
Scherze
war
er
eher
nicht bekannt
und
dann
kam
die
schriftliche
Mitteilung.
Es
war
ja
eine
besondere
Zeit,
es
war
kalter
Krieg
und
an
so
einer
Reise
teilnehmen
zu
dürfen,
stellte
m.
E.
eine
besondere
Art
der
Auszeichnung
dar. Natürlich
habe
ich
mir
im
Vorfeld
die
Frage
gestellt,
wie
kommt
einer
wie
ich
in
diese
Delegation?
Sicher
haben
sich
manche
damalige
Mitstreiter
eben
auch
diese
Frage
gestellt.
Eigentlich
ganz
einfach. Das
verdanke
ich NUR unserem
Regiment,
dem
MSR
-
16,
dem
Truppenteil
der
den
ehrenvollen
Namen
"Robert
Uhrig",
eines Antifaschisten
trug
und
den
Leistungen,
die
das
Regiment
über
viele
Jahre
gezeigt
hat
und ich
durfte
zum
damaligen
Zeitpunkt
der
Kommandeur
sein.
Unser
Regiment
war
gut
bzw.
sehr
gut,
seit
es
in
Bad
Frankenhausen
disloziiert
war
und
war
mehrmals
schon
als
„Bester
Truppenteil“
der
Nationalen
Volksarmee
vom
Minister
für
Nationale
Verteidigung
der
DDR
ausgezeichnet
worden.
Weitere
Teilnehmer
waren
neben
dem
Chef
der
Landstreitkräfte
Generaloberst
Horst
Stechbarth,
Generalmajor
Hans
Unterdörfel,
Kommandeur
der
8.
MSD,
Schwerin
sowie
Oberst
Lindner
vom
MfNV,
Bereich
Internationale
Verbindungen,
Stabsoberfähnrich
Becker,
der
Adjutant
des
Chefs
und ich.
Mit
uns
reiste
auch
Frau
Sabine
Stechbarth,
die
eine
schwere
Operation
hinter
sich
hatte.
Eine
sehr
kluge,
liebe,
schöne,
bescheidene
unglaublich
sympathische
Dame. So
konnte
ich
auch
meinen
Vorgesetzten,
Generaloberst
Stechbarth
von
einer
ganz
anderen,
familiären
Seite
kennenlernen.
Sehr
interessant.
Zeitweilig
war
auch
der
Militärattaché
der
DDR
in
Österreich,
Oberst
Jura
Hoffmann
mit
seiner
Frau
bei
einzelnen
Programmpunkten
dabei.
Oberst
Hoffmann
war
der
Sohn
des
Ministers
Heinz
Hoffmann.
Am
Tag
des
Abfluges
von
Berlin-
Schönefeld
nach
Wien
Schwechat
bin
ich
sehr
zeitig
mit
dem
"Wartburg"
und
unserem
Fahrer,
dem
Gefreiten
Matthias
Lange
gestartet,
um
auf
keinen
Fall
den
Abflug
zu
verpassen.
Für
den
Fall,
dass
es
technische
Probleme
gegeben
hätte,
hatte
ich
den
StKTA
/
MSR
-
16,
Major
Birger
Windrich
gebeten,
mögliche
Ersatz-PKW
bereitzuhalten,
damit
diese
Gelegenheit
ja
nicht
verloren
geht.
Es
hat
alles
funktioniert
und
am
Flughafen
in
Berlin
wurde
ich
durch
den
VIP
-
Eingang
in
den
Transitbereich
der
Abflughalle
geleitet.
Meine
Frage
an
Generalmajor
Unterdörfel,
worüber
ich
mich
eigentlich
mit
den
Österreichern unterhalten
kann
(darf).
Naja,
über
das
Wetter,
die
Familie,
..Das
Flugzeug
eine
TU
–
134
war
zugleich
mein
erster
Flug
mit
einer
solchen
Maschine
bzw.
überhaupt.
Die
Hubschrauber
-
Flüge
während
Übungen
etc.
waren
etwas
Anderes.
Natürlich
wusste
ich
nicht,
dass
die
kommenden
Tage
fast
"nur"
mit
Hubschrauberflügen
verbunden waren.