© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
Über den sozialistischen Wettbewerb und die Bestenbewegung
in den Streitkräften der DDR
Zwischenzeitlich
in
den
Jahren
1966
–
1968
gab
es
die
„Kampfsportnadel“
in
3
Stufen,
die
dann
ab
1968
vom
Militärsportabzeichen
abgelöst
wurde.
In
all
den
Jahren
der
Existenz
der
Nationalen
Volksarmee
und
der
Grenztruppen
der
DDR
wurden
die
Soldatenauszeichnungen
im
Design
mehrfach
modernisiert.
Die
zu
erwerbenden
5
Soldatenauszeichnungen
waren
auch
immer
Ausdruck
individueller
Leistungen
der
Armeeangehörigen,
gepaart
mit
Wissen
und
Können,
mit
dem
nötigen
Ehrgeiz
und
waren
bei
allen
Armeeangehörigen
ein
durchaus
erstrebenswertes
Ziel,
zumal
auch
der
Erwerb
z.T.
mit
finanziellen
Zuwendungen
verbunden
war.
Seit
1968
wurde
der
Wettbewerb
nicht
nur
unter
einer
zentralen
Losung,
sondern
auch
mit
einem
eigenen
Symbol
geführt.
Hier
wurde
für
das
AJ
1968/69
in
2
Etappen
unter
den
Losungen
wie
„Roter
Kampfwagen“,
Marschrichtungszahl
20
–
Orientierungspunkt
7.10.“
der
Wettbewerb
geführt.
Symbole:
Solche
Symbole
waren
in
der
Folgezeit
immer
aktuellen
politischen
Sachverhalten
unterworfen.
Auf
eine
breite
Basis
gestellt,
wurde
der
Wettbewerb
im
Rahmen
der
Nationalen
Volksarmee
als
immer
stärker
Einzelkollektive
wie
Kompanien/Batterien
zum
Wettbewerb
innerhalb
der
NVA
und
der
GT
der
DDR
aufriefen.Für
das
Ausbildungsjahr
1974/75
wurde
am
14.10.1974
durch
die
6.MSK/II.MSB
im
MSR-16
unter
der
zentralen
Losung:
„Soldatenauftrag
75
–
mit
den
Waffenbrüdern
vereint
–
kampfstark
und
gefechtsbereit“
zum
Wettbewerb
aufgerufen.
Die
aktive
Unterstützung
der
Führung
des
Regiments
war
mit
Grundlage
dafür
das
der
hohe
Anspruch
der
zu
erfüllenden Verpflichtungen in die Tat umgesetzt werden konnte.
Und
für
das
Ausbildungsjahr
1982/83
war
es
wiederum
die
6.MSK/II.
MSB
im
MSR-16
die
erneut
zum
Wettbewerb
im
Rahmen
der
Nationalen
Volksarmee
aufrief.
Ab
1978
wurde
dazu
übergegangen
Kollektive,
hier
FDJ-Grundorgansiationen
für
hervorragende
Leistungen
im
sozialistischen
Wettbewerb,
in
der
Erfüllung
der
politischen
und
Gefechtsausbildung
mit
„Roten
Ehrenbanner“
mit
den
Bildnissen
von
Ernst
Thälmann
und
Wilhelm
Pieck
auszuzeichnen.
In
der
11.
MSD
waren
es
in
den
Jahren
1978
–
1984
29
Kompanien/Batterien
und
sst.
Truppenteile
die
mit
einem
solchen
„Roten
Ehrenbanner“
ausgezeichnet
wurden.Bei
aller
Wertschätzung
für
die
individuellen
und
kollektiven
Leistungen
der
Armeeangehörigen
aller
Dienststellungen
und
Dienstgradgruppen
war
nicht
zu
verkennen,
dass
sich
in
den
Wettbewerb,
in
seine
Erfüllung
und
Abrechnung
ein
nicht
zu
übersehender
Formalismus
eingeschlichen
hatte,
der
dem
Wettbewerbsgedanken
schadete.
Es
bleibt
trotzdem
festzustellen,
der
Wettbewerb
brachte
individuellen
Ehrgeiz
und
kollektives
Miteinander
hervor.
Das
ist
im
Nachgang
zu
würdigen.
Es
recherierte
dazu
der
Träger
der
Kampfsportnadel
in
Gold, Oberstleutnant a.D. Gerold Möller