© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
„Bevor alles begann - Vom Wehrmachtsfeldwebel in das NKFD“
Aus den Memoiren des GM a.D., Hermann Vogt
Ab
dem
22.05.1945
setzte
die
neue
deutsche
Stadtverwaltung
Hermann
Vogt
für
Aufgaben
der
Leitung
der
Dresdner Ordnungspolizei ein.
Im
November
1945
begann
ein
neues
Leben
in
Dresden.
Die
Familie
war
nach
4
Jahren
der
Trennung
im
Kriege
zusammengeführt
worden.
Dazwischen
lagen
Momente
der
Ungewissheit,
weil
ja
Vermißtenmeldungen
und
auch
Todesmeldungen
bei
der
Ehefrau
ankamen.
Nun
war
Hermann
Vogt
aktiv
am
Aufbau
einer
antifaschistisch-demokratischen
Polizei
in
der
leidgeprüften
sächsischen
Metropole
beteiligt.
Einen
Vorsatz
hatte
er
allerdings
aufgegeben,
den,
„nie
wieder
eine
Waffe
in
die
Hand
zu
nehmen“.
Jedoch
hatte
er
mit
seiner
Entscheidung
für
ein
„neues
Deutschland“
die
Antwort
auf
die
Frage
des
sowjetischen
Generals
beim
Verhör nach der Gefangennahme im Jahre 1942 gefunden, er wusste jetzt, wofür er kämpft.
70 Jahre Gründung der NVA und der 11.MSD
Erinnerungen und Gedanken aus 35 Jahren Kampf für Frieden
zurück 1945
weiter
Bereits
1948
wird
Oberst
Hermann
Vogt
Leiter
der
Abteilung
Grenze
und
Bereitschaften
des
Landes
Thüringen
und
die
Familie
Vogt
zieht
nach
Weimar
um.
Er
wird
1949
Leiter
der
VP-Schule
in
Naumburg,
Die
Funktion
des
Leiters
der
Offiziersschule
der
KVP
(Kasernierte
Volkspolizei)
Naumburg
im
Objekt
an
der
Kösener
Straße
übte
Hermann
Vogt
vom
November
1950
bis
Oktober
1951
aus.
Hier
wurden
Offiziersschüler
zu
Polizei-Zugführern
der
KVP
ausgebildet.
Die
Schule
Naumburg
war
eine
von
mehreren
Offiziersschulen
der
KVP
für
die
Ausbildung
von
Infanterieoffizieren,
z.
B.
neben
den
Schulen
in
Plauen
und
Döbeln.
1950
bereits
Kommandeur
der
6.
VP-Bereitschaft
in
Zittau.
In
dieser
Zeit
erfolgt
im
Jahre
1952
einer
Kommandierung
zu
einem
geheimen
Sonderlehrgang
für
VP-Offiziere
in
der
Sowjetunion,
der
bis
Oktober
1953
dauert.
Anschließend
wird
Oberst
Vogt
Kommandeur
der
KVP-Bereitschaft
Halle
und
zum
22.10.1956
Kommandeur
der
11.
MSD.
1960
wird
er
1.Stellvertreter
des
Chefs
des
MB
III,
besucht
1961
die
Militärakademie
„Friedrich
Engels“
in
Dresden
zu
einem
„Höheren
Akademischen
Kurs“
(HAK)
und
kehrt
anschließend
im
November
wieder
in
die
Funktion
des
1.
Stellvertreters
des
Chefs
des
MB
III
zurück.
Dann
erfolgt
im
September
1962
die
Versetzung
nach
Moskau
zum
Direktstudium
als
Hörer
an
der
Generalstabsakademie
der
Streitkräfte
der
UdSSR
„Kliment
J.
Woroschilow“.
Nach
erfolgreichem
Abschluss
des
Studiums
kehrt
Oberst
Hermann
Vogt
im
August 1964 in die Funktion des 1. Stellvertreters des Chefs MB III zurück.
Am 01.03.1965 wird er zum Generalmajor ernannt.