© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
Das
MSR-16
der
11.
MSD
war
im
Rückwärtigen
Raum
eines
Truppenübungsplatzes
untergebracht.
Natürlich
musste
auch
bei
feldmäßiger
Unterbringung
der
notwendige
militärische
Dienst
organisiert
sein
und
dazu
gehörten
Ausbildungsmassnahmen
aller
Art.
So
wurde
das
Panzerbataillon
des
MSR-16
zum
Schießen
mit
dem
Panzer
–
MG
befohlen.
Diese
Schießausbildung
fand
auf
dem
damaligen
Truppenübungs-
und
Schießplatz
Syrau
-
Krauschwitzer
Heide
der
GSSD
statt.
Die
Ortschaft
Syrau
selbst
ist
ja
noch
heute
durch
ihre
„Drachenhöhle“,
dem
Besuchermagnet
im
Vogtland
bekannt.
Die
Panzerkolonne
des
Panzerbataillons
des
MSR-16
mit
10
Panzer
legte
die
Strecke
von
Carlsfeld
nach
Syrau
mit
sehr
geringer
Geschwindigkeit
zurück.
Es
sollten
nach
Möglichkeit
Schäden
am
Straßennetz
vermieden
werden.
So
benötigten
wir
für
die
etwa
50
km
mehr
als
2
Stunden.
Dort
angekommen
fanden
wir
beinahe
reale
Bedingungen
vor.
Das
Schießen
begann
problemlos
und
war
auch
fast
schon
beendet, als ein plötzlicher Stromausfall die Anlagen des Schießplatzes lahmlegte.
70 Jahre Gründung der NVA und der 11.MSD
Erinnerungen und Gedanken aus 35 Jahren Kampf für Frieden
zurück 1969
weiter
Nun
hat
ja
jeder
Truppenübungs-
und
Schießplatz
sein
spezielles
Personal,
das
sich
auskannte,
jeden
unter-
wie
oberirdischen
Kabelschacht,
jede
Schießbahn
und
natürlich
auch
alle
stromführenden
Leitungen.
Auch
hier
gab
es
den
Spezialisten,
einen
großen,
kräftigen
Obersergeanten
der
sich
sofort
an
die
Arbeit
machte
und
nach
etwa
einer
halben
Stunde
dem
Platzkommandanten
die
Beseitigung
der
Störung
meldete.
Um
es
auch
allen
und
besonders
uns
zu
verdeutlichen,
dass
die
Anlage
wieder
funktionierte,
ging
er
an
einen
der
nahe
liegenden
Schaltkästen,
öffnete
diesen,
forderte
uns
demonstrativ
auf
hinzuschauen,
spreizte
Zeige-
und
Mittelfinger
der
rechten
Hand,
feuchtete
beide
an
und
stieß
diese
dann
in
die
dort
befindliche
Steckdose.
Es
zischte
und
Funken
sprühten
und
der
Obersergeant
rief
uns
zu
„Strom
iiieesst“.Nachdem
wir
uns
von
dieser
Demonstration
und
dem
Schreck
erholt
hatten,
ließ
unser
Beifall
nicht
lange
auf
sich
warten.
Kurz
und
knapp.
Unsere
Schießaufgaben
konnten
weitergeführt
und
abgeschlossen
werden.Danach
traten
wir
wieder
mit
Schrittgeschwindigkeit
die
Rückfahrt
in
das
Feldlager
bei
Carlsfeld
an.Aber
diese
Episode
war
noch
lange
Gesprächsstoff im Panzerbataillon.
am 01.06.2026