© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
Chef
des
Stabes
der
Sowjetarmee (Советская
армия,
СА / Sowjetskaja
armija)
und
Chef
des
Stabes
der Vereinten Streitkräfte des Warschauer Vertrages.
Es
war
1971,
ich
wurde
damals
als
Oberoffizier
Information
bei
der
PLA
der
11.
MSD
in
den
Stab
des
Militärbezirkes
III
befohlen
um
an
einer
Erprobungsübung
der
„Beweglichen
Armee-Basis“
(BAB)
teilzunehmen.
Diese
Übung
wurde
unter
hoher
Geheimhaltung
als
Mob.-Übung
vorbereitet
und
durchgeführt.
Sie
fand
auf
dem
TÜP
Annaburg
statt,
der
mit
seinen
vielen
Ausbildungsplätzen
(
dem
Artillerie-
Schützen-
und
Panzerschießplatz,
dem
Taktikgelände,
den
Fahrschulstrecken,
dem
Wasserübungsplatz
und
weiteren
Einrichtungen)
über
alle
Möglichkeiten
der
militärfachlichen
Ausbildung
verfügte.
Ihr
Inhalt
bestand
in
der
Demonstration
der
Mittel
und
Methoden
zur
Sicherstellung
der
Bewegung
und
Versorgung
der
sowjetischen
Armeen
und
der
ihnen
unterstellten
Verbände
der
NVA
auf
dem
südlichen
Territorium
der
DDR
im
Verteidigungsfall.
Eine
besondere
Gewichtung
erhielt
die
Übung
durch
den
Besuch
von
Armeegeneral
S.W.
Schtemenko
der
sich
persönlich
über
die
Mittel
und
70 Jahre Gründung der NVA und der 11.MSD
Erinnerungen und Gedanken aus 35 Jahren Kampf für Frieden
zurück 1971
weiter
Methoden,
besonders
über
die
in
der
Erprobung
befindlichen
Elemente
der
Sicherstellung
und
Versorgung
informieren
wollte.
Hier
ging
es
besonders
um
die
flexiblen
Transportbehälter
für
Treibstoff
(in
Felex
–
Gummi
–
Behälter),
um
den
Transport
von
Geschädigten
in
umgerüsteten
Reisebussen,
um
Anlegung
von
Umladeplätzen
und
der
zum
Einsatz
kommenden
Verlade-
und
Transporttechniken,
wie
z.
B.
Behelfsbrücken
über
Flussläufe.
Wir
hatten
„natürlich“
alle
Stationen
der
kommenden
Besichtigung
vorbereitet
und
die
Wege
mit
frischen
Tannenzweigen
begehbar
gemacht.
Der
Arbeitsplatz
der
Politischen
Verwaltung
(PV)
des
MB
III,
der
Stabsbus,
stand
in
unmittelbarer
Nähe
des
Hubschrauberlandeplatzes.
Ich
erhielt
die
Erlaubnis
an
diesem
vorgesehenen
Rundgang
mit
teilzunehmen.
Armeegeneral
Schtemenko
landete
dort
und
begann
seinen
Besichtigungsrundgang.
An
den
ausgelegten
Wegen
stutzte
er,
schüttelte
den
Kopf
und
meinte
etwa:
Was
für
eine
Zeitverschwendung;
nutzt
die
Zeit
lieber
zur
Ausbildung
und
ging
demonstrativ
neben
diesen
Wegen
zu
den
einzelnen
Besichtigungsstationen.
Natürlich
wagte
sich
auch
keiner
von
uns
dann
diese
„grünen“
Wege
zu
betreten.
Die
Station
„Eisenbahnbrücke“
lobte
er
und
hinterfragte,
ob
die
russische
Breitspur
auch
verlegt
werden
kann.
Die
Busse
mit
den
Gestellen
zur
Aufnahme
von
Tragen
mit
Geschädigten
wurden
ebenfalls
für
gut
befunden.
Widerspruch
forderte
der
Transport
von
Treibstoff
in
den
flexiblen
Behältern
heraus,
die
auf
normalen
LKW
Typ
W
50
Kipper
transportiert
werden sollten.