© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
So
konnte
eine
solide
Vorbereitung
zum
01.
März
gewährleistet
sein.
Diese
Art
und
Weise
der
Vermittlung
des
Lebens-
und
Kampfweges
von
Robert
Uhrig
wurde
auch
in
den
nachfolgenden
Jahren
beibehalten
und
alle
neueinberufenen
Armeeangehörigen
bereits
vor
der
Vereidigung
damit
vertraut
gemacht.
Zur
eigentlichen
Namensverleihung
am
01.
März
1970
waren
politisch
Verantwortliche
der
Stadt
Leipzig,
von
Patenbetrieben
und
Schulen
sowie
vom
sowjetischen
Patenregiment
aus
Leipzig
–
Schönau
eingeladen.
Als
Ehrengast
war
Genossin
Charlotte
Uhrig
anwesend.
Der
feierliche
Appell
zur
Namensgebung
begann
mit
dem
Einmarsch
einer
Ehrenformation
und
der
Truppenfahne,
begleitet
vom
Stabsmusikkorps
der
11.
MSD.
Generalmajor
Hotsky,
der
Vertreter
aus
dem
Kommando
des
MB
III
und
CRA
schritt
mit
dem
Kommandeur
die
Front
ab
und
beglückwünschte
alle
Armeeangehörigen
zum
Ehrentag,
dem
14.
Jahrestag
der
Gründung
der
Nationalen
Volksarmee.
Dann
verlas
Generalmajor
Hotsky
den
Befehl
des
Ministers
für
Nationale
Verteidigung
der
DDR
über
die
Verleihung
des
Ehrennamens
„Robert
–
Uhrig
–
Regiment“
und
befestigte im Anschluss daran die Ehrenschleife mit dem Ehrennamen an der Spitze der Truppenfahne.
Ehrende Worte der Genossin Charlotte Uhrig im Anschluss rundeten das Zeremoniell ab.
Nach
dieser
feierlichen
Zeremonie
wurde
in
der
Kaserne
ein
Gedenkstein
eingeweiht.
Dieser
befand
sich
an
der
linksseitigen
Objektstraße
der
Kaserne
in
der
Georg-Schumann-Straße
in
Leipzig,
unmittelbar
vor
der
Einfahrt
zum
Kfz
–
Park
des
Nachrichtenregimentes
-3.
(Hierzu
muss
man
wissen,
dass
in
dieser
Kaserne
mehrere
TT/E
untergebracht
waren.
Das
MSR-16
wurde erst 1972 nach Bad Frankenhausen verlegt.)
Genossin
Charlotte
Uhrig
weilte
dann
noch
einige
Tage
in
Leipzig
und
ich
hatte
die
ehrenvolle
Aufgabe
sie
bei
diesem
Aufenthalt
zu
begleiten.
Hieraus
erwuchsen
auch
eine
sehr
persönliche
Beziehung
und
jedes
Mal,
wenn
Charlotte
Uhrig
zu
Gast
im
Regiment
war,
war sie auch gern gesehener Gast in meiner Familie.
70 Jahre Gründung der NVA und der 11.MSD
Erinnerungen und Gedanken aus 35 Jahren Kampf für Frieden
zurück 1970 weiter
Anmerkung:
Die
Verpflichtung
aller
Armeeangehörigen
zur
Namensverleihung
immer
gute
und
ausgezeichnete
Leistungen
zu
vollbringen,
wurde
in
die
Tat
umgesetzt
und
das
MSR
–
16,
das
„Robert
–
Uhrig
–
Regiment“
konnte
10-mal
in
den
nachfolgenden
Jahren
als
„Bestes
Regiment“
ausgezeichnet
werden.
Zum
01.
März
1981
wurde
das
Regiment
mit
dem
„Kampforden
für
Verdienste
um
Volk
und
Vaterland“
in
Gold
ausgezeichnet. (Bild rechts)
am 08.06.2026