© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
Einen
besonderen
und
nachhaltigen
Eindruck
hinterließ
am
24.
Februar
1986
die
Teilnahme
an
der
Verleihung
des
Traditionsnamens
„Hermann
Vogt“,
an
die
Panzerjägerabteilung
–
11
in
Halle.
Mein
Vater,
Hermann
Vogt
war
von
1956
–
1960
erster
Kommandeur
der
gerade
aufgestellten
11.
MSD
der
NVA
mit
dem
Sitz
des
Stabes
in
Halle.
Tief
bewegt
nahmen
meine
Mutter,
mein
Bruder
und
ich
an
der
feierlichen Zeremonie teil.
Es
bleibt
festzustellen,
dass
dieses
kurz
umrissene
Dienst-
und
–Arbeitsleben
in
zwei
Tätigkeitsfelder
zerfällt.
Einerseits
20
Jahre
Dienst
in
militärischen
Verwendungen,
vorrangig
betraut
mit
Aufgaben
zur
Gewährleistung
der
Transportsicherstellung
der
Streitkräfte
der
DDR
und
des
Warschauer
Vertrages
mit dem Schwerpunkt Vorbereitung des Landes auf einen möglichen Krieg.
Daraus
leite
ich
das
persönliche
Resümee
ab,
dass
es
als
Glücksfall
für
die
Menschheit
in
Mitteleuropa
zu
werten
ist,
dass
die
Maßnahmen
zur
Vorbereitung
des
Landes
auf
eine
mögliche
militärische
Auseinandersetzung
zwischen
den
damals
existierenden
Militärblöcken
der
NATO
und
des
WV,
wahrscheinlich
in
Form
eines
Raketen-Kernwaffenkrieges,
nicht
in
Anwendung
und
Nutzung
gekommen
sind
und
die
„Vorbereitungsarbeiten“
ein
Fall
für
Historiker
geworden
sind.
Diese
Erkenntnis
wird
allerdings
durch
die
militärpolitischen
Ereignisse
in
Europa
seit
2020
ernsthaft
erschüttert.
70 Jahre Gründung der NVA und der 11.MSD
Erinnerungen und Gedanken aus 35 Jahren Kampf für Frieden
zurück 1986
weiter
Und
ebenso
bewegt
war
ich,
dass
die
Regionalgruppe
der
NVA-Halle
als
Mitglied
im
Verband
zur
Pflege
der
Traditionen
der
NVA
und
der
GT
der
NVA
e.V.
2022
den
Traditionsnamen
„Hermann
Vogt“
am 25.09.2026
erhielt.
Sie
nennt
sich
seitdem
NVA-Interessengemeinschaft
Halle/Regionalgruppe
„Hermann
Vogt“
und
ich
durfte
die
Fahnenschleife
mit
dem
Namen
meines
Vaters,
Hermann
Vogt
an
der
Truppenfahne
der
11.
MSD
(Nachbildung)
befestigen.
Oberstleutnant a. D. Wolfgang Vogt