© NVA-Interessengemeinschaft Halle/Saale - Regionalgruppe „Hermann Vogt“
„Ehrenparade - ich war dabei“
Von Eggesin nach Berlin - berichtet Karl-Heinz Burghard
70 Jahre Gründung der NVA und der 11.MSD
Erinnerungen und Gedanken aus 35 Jahren Kampf für Frieden
zurück 1981
weiter
Es
war
das
Jahr
meiner
Einberufung.
Im
Mai
81
bekam
ich
meinen
Bescheid,
daß
ich
mich
in
Halle
am
Hauptbahnhof
einzufinden
habe.
Alles,
was
ich
wußte
war,
daß
ich
als
Militärkraftfahrer
vorgesehen
war.
Der
Zug
fuhr
ab
und
unterwegs
wurden
einige
ausgeladen
und
andere
kamen
hinzu.
Noch
wußte
keiner
so
richtig,
wo
es
hin
ging.
einige
erzählten
was
von
Panzern,
andere
von
Mot
Schützen.
Die
Fahrt
ging
gefühlt
ewig.
So
langsam
bekamen
wir
mit,
wo
es
hin
gehen
sollte,
Berlin
und
Pasewalk
lagen
schon
hinter
uns.
Dann
endlich
totmüde
angekommen
in
Eggesin,
ging
es
mit
dem
W
50
zur
Kaserne.
Von
der
großen
Gruppe
war
nur
noch
ein
kleiner
Trupp
übrig
geblieben.
vom
LKW
abgestiegen,
war
antreten
und
verteilen
angesagt.
Ein
recht
kleiner
Major
laß
die
Namen
vor
und
verteilte
uns.
Bei
meinem
Namen
stand
er
dann
vor
mir,
schaute
zu
mir
hoch
und
sagte
"
nöö
das
wird
nischt".
Zurück
in
die
Reihe,
später
kam
er
wieder
und
sagte
TLF
3.
Batterie.
Und
noch
so
nebenbei
"
SPW ist nichts für Sie". Zwischen Musterung und Einberufung lagen ganze 25 cm Körperlänge.
Die
nächsten
Wochen
waren
dann
etwas
härter
als
erwartet,
aber
als
ehemaliger
Radrennfahrer
und
einige
Jahre
auf
Montage
als
Stahlbauer
hatten
mir
die
nötige
Kraft
gegeben
und
dann
ging
es
auch
recht
schnell
auf mein Fahrzeug.
Durch
meinen
Beruf
war
ich
den
Umgang
mit
Kränen
gewöhnt
und
so
war
meine
Freude
verständlich,
ein
Fahrzeug
mit
Kran
zu
fahren.
Dann
die
ersten
Beladeübungen,
bei
welchen
mein
Beifahrer
den
Kran
bedienen
sollte.
Sie
waren
katastr
katastrophal,
denn
er
hatte
kein
Gefühl
dafür
und
obendrein
noch
ständig
Links
und
Rechts
verwechselt.
Mein
Vorschlag,
doch
beides
mir
zu
überlassen,
wurde
erst
mit
Skepsis
aufgenommen,
aber
sehr
schnell
akzeptiert.
Nachdem
wir
dann
den
Ablauf
noch
optimiert
hatten,
gingen
die
Zeiten
immer
weiter
runter
und
wir
unterboten
recht
schnell
die
besten
Zeiten.
Da
ich
relativ
spät
eingezogen
wurde,
war
ich
mit
meinen
23
Jahren
der
Älteste
und
Größte
unter
den
Soldaten
unserer
Batterie,
so
das
ich
zum
Stubenältesten
bestimmt
wurde.
Das
geliehl
unserem
EK
überhaupt
nicht,
aber
da
mußte
er
durch.